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Epoxidharze

Epoxy FAQ

Im Markt für Epoxidharze finden sich Anbieter, die mit der Behauptung werben, ihre Produkte seien von BPA* oder BPF** befreit. Solch eine Positionierung bedarf einer genauen Analyse, da sie oft mehr der Marketing-Rhetorik als der tatsächlichen Produktzusammensetzung entspringt. Während es wahr ist, dass bestimmte Harze nur minimale Spuren von Bisphenol-A oder Bisphenol-F enthalten können, liegen diese Mengen häufig so weit unter der Nachweisgrenze von 1 ppm (Teile pro Million), dass sie kaum ins Gewicht fallen. Allerdings ist es zentral, zu erkennen, dass eine geringe Konzentration unter dieser Grenze nicht notwendigerweise eine absolute Abwesenheit dieser Chemikalien bedeutet. Einige Verkäufer werben mit der Bezeichnung "BPA-frei", was jedoch potenziell irreführend sein kann. Häufig wird dadurch der Unterschied zwischen authentischen EP-Herstellern, die ihre Produkte nicht als "BPA-frei" bewerben würden, und sogenannten Private-Label-Anbietern, die fremde Produkte unter eigenem Namen und Branding verkaufen, verdeutlicht. DIPON verfolgte in der Vergangenheit zeitweise auch diese Marketingrichtung, wenn auch sehr zurückhaltend. Dennoch haben wir uns entschlossen, unsere Marketingansätze zu reflektieren und uns für einen Weg zu entscheiden, der Transparenz, Authentizität und Integrität in den Vordergrund stellt. So möchten wir uns klar im Gesamtmarkt abgrenzen, die weniger transparent agieren.

Legende: *Bisphenol A / **Bisphenol F

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Die Aushärtung von Epoxidharzen ist vergleichbar mit dem faszinierenden Zusammenfügen eines meisterhaft gestalteten Puzzles. Wenn Epoxidharz mit einem aminischen härter gemischt wird, wird eine einzigartige chemische Reaktion namens „Polyaddition“ ausgelöst. Stellen Sie sich jedes Molekül des Epoxidharzes als ein kunstvoll geformtes Puzzlestück vor, ausgestattet mit speziellen Verbindungspunkten. Der aminische härter besitzt ähnliche Verbindungsstellen. Während der Polyaddition lokalisieren und verbinden sich diese Verbindungspunkte in einem passgenauen Zusammenschluss – so wie zwei zusammenpassende Puzzleteile. Ein markantes Feature dieser Reaktion ist ihre Direktheit und Effizienz. Die beteiligten Moleküle docken unmittelbar aneinander an, ohne dass Nebenprodukte entstehen oder andere Molekülsegmente entfernt werden. Dies unterscheidet die Aushärtung von Epoxidharzen deutlich von anderen chemischen Vorgängen, beispielsweise bei Polyesterharzen oder Acrylatsystemen, bei denen möglicherweise Teile der Moleküle während der Reaktion ausgeschieden werden. Im Wesentlichen führt die Verbindung von Epoxidharz und Härter zu einer sorgfältigen chemischen Fusion, in welcher die Moleküle sich wie perfekt angepasste Puzzlestücke zusammenfügen und ein langlebiges, widerstandsfähiges Endprodukt bilden.

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Die Farbveränderung in Materialien, insbesondere die Gelbfärbung von Epoxidharzen, resultiert aus den elektromagnetischen Eigenschaften ihrer Moleküle. Ein Objekt erscheint uns in einer bestimmten Farbe, wenn es auf molekularer Ebene eine gewisse Menge beweglicher Elektronen besitzt. Epoxidharze haben zwar diese beweglichen Elektronen, aber sie werden in ihrer Standardkonfiguration durch Molekülstrukturen mit weniger beweglichen Elektronen ergänzt. Ein frisch ausgehärtetes Epoxidharz erscheint daher in der Regel klar und farblos. Mit der Zeit und besonders unter Einfluss von UV-Strahlung, insbesondere UV-A, kann jedoch die molekulare Beschaffenheit des Epoxidharzes beeinträchtigt werden, wodurch es zu einer Verfärbung kommt. Die Gelbfärbung ist ein Zeichen für UV-bedingte Veränderungen im Harz. Um das Epoxidharz vor dieser Vergilbung zu schützen und seine Strukturintegrität zu bewahren, hat DIPON spezielle UV-Absorber und HALS-Additive (Hindered Amine Light Stabilizers) in seine Formulierungen integriert. Diese absorbieren und neutralisieren UV-Strahlen, bevor sie dem Harz schaden können, wodurch die Lebensdauer und das Erscheinungsbild des Epoxidharzes maximiert wird. Bei unseren EP-Systemen setzen wir stets auf eine optimierte Kombination aus UV-Absorbern, HALS-Additiven und aminischen Härtern, die weniger anfällig für Vergilbung sind. So garantieren wir Ihnen in puncto hochtransparenter Epoxidharze die fortschrittlichsten Lösungen auf dem deutschen und europäischen Markt.

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Die UV-Stabilität eines Epoxidharzes bezieht sich auf die Fähigkeit des Harzes, den schädlichen Auswirkungen von ultravioletter (UV) Strahlung zu widerstehen. Epoxidharze, die durch die Kombination mit aminischen Härtern ausgehärtet werden, sind in ihrer ursprünglichen Form empfindlich gegenüber UV-Strahlen. Längere Exposition gegenüber UV-Strahlen, insbesondere solchen, die direkt von der Sonne stammen, führt dazu, dass das Epoxidharz vergilbt oder seine Klarheit verliert. Der Prozess der Vergilbung oder des Transparenzverlustes ist auf molekulare Veränderungen zurückzuführen. UV-Strahlen können die Bindungen im Harz angreifen, wodurch sich die Molekülstruktur des Harzes verändert. Diese Veränderungen resultieren in der sichtbaren Vergilbung und dem Verlust der ursprünglichen Transparenz des Harzes. Um diese Anfälligkeit für UV-Strahlung zu reduzieren, werden dem Epoxidharz oft spezielle Additive oder Modifikatoren zugesetzt. Diese Additive, wie UV-Absorber oder Lichtstabilisatoren, funktionieren, indem sie die UV-Strahlen absorbieren und in weniger schädliche Energieformen umwandeln, bevor sie die Chance haben, das Harz zu schädigen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass, auch wenn ein Epoxidharz als „UV-stabil“ bezeichnet wird, es nicht bedeutet, dass es vollständig immun gegen UV-Strahlung ist. Vielmehr bedeutet dies, dass das Harz über einen bestimmten Zeitraum besser gegen die schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung beständig ist als Harze ohne solche Additive.

Die Begriffe "UV-resistent" und "UV-beständig" können daher potenziell irreführend sein, da sie oft in der Produktwerbung verwendet werden. Daher ist es wichtig, sich nicht ausschließlich auf diese Marketingbegriffe zu verlassen und genaue Informationen darüber zu erhalten, was diese Begriffe im Zusammenhang mit dem spezifischen Epoxidharz tatsächlich bedeuten. Für Projekte, bei denen das Epoxidharz starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird, empfehlen wir, gezielt nach speziell formulierten, UV-stabilen Harzen, wie den von DIPON angebotenen, zu suchen und zusätzliche Schutzmaßnahmen wie eine UV-resistente Beschichtung oder Abdeckung in Betracht zu ziehen.

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Eine UV-resistente Oberflächenversiegelung wie ein 2K-Polyurethan dient als zusätzliche Schutzschicht über dem Epoxidharz und trägt wesentlich zur Verhinderung oder Verzögerung des Vergilbens bei. Epoxidharze sind von Natur aus anfällig für die Einwirkung von UV-Strahlung, die die Bindungen im Harz angreifen und molekulare Veränderungen verursachen kann. Diese molekularen Veränderungen manifestieren sich als sichtbare Vergilbung oder Transparenzverlust. Indem Sie eine UV-resistente Polyurethanversiegelung verwenden, schaffen Sie eine Barriere gegen die UV-Strahlung. Diese Versiegelungen sind so formuliert, dass sie UV-Strahlen absorbieren oder reflektieren und so verhindern, dass sie das darunterliegende Epoxidharz erreichen. Das Ergebnis ist ein verlängertes Leben des Epoxidharzes in Bezug auf sein Aussehen und seine Integrität. Insbesondere aliphatische 2K-Polyurethane sind für ihre UV-Stabilität bekannt und sind oft die bevorzugte Wahl für solche Anwendungen. Pigmentierte oder farbige Versionen dieser Versiegelungen bieten einen zusätzlichen Schutz, da die Pigmente selbst als eine Art UV-Filter fungieren. Während eine UV-resistente Oberflächenversiegelung zweifellos hilfreich ist, sollte sie nicht als Allheilmittel betrachtet werden. In extremen UV-Bedingungen oder über sehr lange Zeiträume kann selbst das beste Schutzsystem an seine Grenzen stoßen. Es ist also wichtig, sowohl die Epoxidharz-Formulierung als auch die Versiegelung sorgfältig zu wählen, je nachdem, welche spezifischen Bedingungen und Anforderungen Ihr Projekt mit sich bringt. Es ist auch zu beachten, dass die Schutzschicht selbst regelmäßig überprüft und gegebenenfalls erneuert werden sollte, um einen anhaltenden Schutz zu gewährleisten. DIPON Polyaspartic Polyurea-Produkte sind ein hervorragendes Beispiel für fortschrittliche Beschichtungen, die speziell entwickelt wurden, um sowohl UV-Schutz als auch eine Reihe anderer schützender Eigenschaften zu bieten.

Unsere Empfehlung: DIPON bietet unter anderem Polyaspartic Polyurea-Produkte an, die Ihrer Beschichtung einen langanhaltenden UV-Schutz bieten.

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Wir bei DIPON verstehen, dass die Sicherheit und Qualität unserer Produkte von größter Bedeutung sind, insbesondere wenn es um den Kontakt mit Lebensmitteln geht. Deshalb möchten wir einige wesentliche Punkte hervorheben, um Ihnen die Gewissheit zu geben, dass unsere Produkte mit größter Sorgfalt und nach höchsten Standards hergestellt werden. Zunächst einmal sind nicht alle Epoxidharzformulierungen gleich. Bei DIPON legen wir Wert darauf, dass unsere EP-Harze nach einer vollständigen chemischen Aushärtung und unter der Voraussetzung eines korrekten und präzisen Mischverfahrens für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind. Dies bedeutet, dass wir uns bemühen, Produkte zu entwickeln, die die strengsten Sicherheitsstandards erfüllen, sowohl hier in Deutschland als auch international. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Lebensmittelechtheit für den direkten und kurzfristigen Kontakt mit Lebensmitteln konzipiert ist. Es bedeutet nicht unbedingt, dass diese Materialien für die dauerhafte Lagerung oder Verarbeitung von Lebensmitteln geeignet sind. Zusätzlich zur sorgfältigen Auswahl unserer Inhaltsstoffe und Formulierungen ist auch die korrekte Anwendung unserer Produkte entscheidend. Selbst wenn unsere Produkte über relevante Zertifikate verfügen, kann ein nicht korrektes Mischverhältnis die Sicherheit und Effektivität beeinträchtigen. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, immer den Anweisungen zu folgen, die wir bereitstellen. Bei DIPON setzen wir uns für Transparenz und Aufklärung ein. Wir empfehlen unseren Kunden immer, bei Unklarheiten oder Bedenken direkt Kontakt mit uns aufzunehmen. Ihre Sicherheit und Zufriedenheit sind unser oberstes Ziel, und wir stehen bereit, um Sie in jedem Schritt des Weges zu unterstützen.

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Die spezifizierte Topfzeit eines Epoxidharzsystems dient lediglich als Orientierung und kann je nach äußeren Bedingungen und Anwendungsparametern variieren. Sie wird durch verschiedene Methoden ermittelt und bietet daher nur eine annähernde Richtlinie für die tatsächliche Verarbeitungsdauer.

Die tatsächliche Topfzeit ist von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

1. Volumen/Oberflächenverhältnis: Ein größeres Mischungsvolumen des Epoxidharzsystems führt zu einer schnelleren exothermen Reaktion. Dies beschleunigt die Aushärtung, was zu einer Erwärmung und in einigen Fällen auch zu Rauchbildung führen kann.

2. Ausgangstemperatur der Materialien: Die Temperatur, bei der die Materialien vor dem Mischen gelagert wurden, beeinflusst ebenfalls die Topfzeit. Generell gilt: Ein Anstieg der Material- oder Substrattemperatur um 10 °C kann die Verarbeitungszeit eines Epoxidharzsystems halbieren.

3. Mischungsverhältnis: Ein korrektes Mischverhältnis ist entscheidend für die Eigenschaften des gehärteten Harzes sowie dessen Verarbeitungszeit. Abweichungen vom empfohlenen Mischungsverhältnis können die Aushärtungsrate, mechanische Eigenschaften, Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit beeinträchtigen.

Um optimale Ergebnisse zu erzielen und unerwünschte Reaktionen zu vermeiden, ist es essenziell, unsere Anweisungen genau zu befolgen und die oben genannten Faktoren zu berücksichtigen.

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Im Interesse Ihrer Sicherheit und Gesundheit möchten wir als verantwortungsbewusster Epoxidharz-Hersteller einige wichtige Aspekte hervorheben: Die Dämpfe, die bei normalen Umgebungstemperaturen aus unseren Produkten entstehen, sind zwar der Definition nach nicht als giftig einzustufen, sie sind dennoch nicht als harmlos zu betrachten. Sowohl Epoxidharze als auch aminische härter besitzen sensibilisierende Eigenschaften. Dies bedeutet, dass es einen individuellen Grenzwert für die Aufnahme dieser Stoffe in den menschlichen Körper gibt. Überschreitet man diese Schwelle, kann dies zu allergischen Reaktionen führen, die unter Umständen schwerwiegend sein können. Zudem sind aminische härter korrosiv und können bei Kontakt mit Haut oder Atemwegen Verätzungen verursachen. Ein gesondertes Augenmerk sollte auf die potenzielle Gefahr einer starken Exothermie eines gemischten Systems gelegt werden. Bei einem solchen übermäßigen Wärmeeffekt, insbesondere wenn das Produkt anfängt zu rauchen, können tatsächlich gesundheitsschädliche Dämpfe wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Stickoxide, freigesetzt werden. Sollte ein solches Phänomen auftreten, wird dringend empfohlen, das betroffene Material sofort an einen gut belüfteten Ort zu verbringen und, wenn möglich, rasch abzukühlen, beispielsweise indem man das Behältnis in kaltes Wasser taucht. Hierbei ist es essenziell, den aufsteigenden Dämpfen nicht ausgesetzt zu sein und sich vor potenziellen thermischen Gefahren zu schützen.

Es ist uns bekannt, dass einige Anbieter, vor allem im private Labeling Bereich, die potenziellen Risiken von Epoxidharzen möglicherweise nicht in vollem Umfang kommunizieren, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern. Ein solches Vorgehen steht nicht im Einklang mit den ethischen Richtlinien und Verantwortlichkeiten, die wir als Hersteller ernst nehmen. Als Konsument ist es essenziell, sich kritisch mit Produkten auseinanderzusetzen und sicherzustellen, dass umfassende Informationen vor der Anwendung vorliegen. Unser Bestreben ist es, Sie transparent und umfänglich zu informieren, sodass Sie eine gut informierte Wahl treffen können. Daher raten wir immer dazu, Sicherheitsdatenblätter und weitere Produktinformationen gründlich zu prüfen und bei Unsicherheiten z.B. uns als Hersteller zu konsultieren.

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Eine exotherme Reaktion beschreibt einen chemischen Prozess, bei dem Energie in Form von Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Im Kontext von Epoxidharzen tritt dieser Prozess auf, wenn das Harz und der Härter miteinander reagieren. Bei Epoxidharz Produkten bedeutet dies, dass die Reaktionsgeschwindigkeit bei höheren Temperaturen tendenziell schneller ist als bei niedrigeren. Wenn das Epoxidharzsystem ein bestimmtes Volumen überschreitet (welches produktspezifisch variiert), setzt die Reaktion Wärmeenergie frei, die wiederum das Material erhitzt. Durch diese Temperaturerhöhung wird der gesamte chemische Prozess beschleunigt. Interessanterweise handelt es sich bei Epoxidharzsystemen um autokatalytische Reaktionen, bei denen im Verlauf der Reaktion entstehende Zwischenprodukte als Katalysatoren fungieren und somit die Reaktion weiter beschleunigen.

Bei DIPON legen wir Wert darauf, unsere Kunden über solche chemischen Prozesse und deren Bedeutung für die Anwendung unserer Produkte umfassend zu informieren.

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Generell ist es für Schwangere unbedenklich, mit Epoxidharzen zu arbeiten, solange keine CMR-Rohstoffe in den Komponenten enthalten sind. CMR-Rohstoffe sind solche, die als cancerogen (krebserzeugend), mutagen (verursachen Änderungen an der DNA eines Ungeborenen) oder reprotoxisch (verursachen Veränderungen des Erbguts beim Mann, die sich bei der Fortpflanzung auf die DNA des Ungeborenen auswirken können) klassifiziert sind.

Insbesondere für Schwangere wird daher dringend davon abgeraten, mit Systemen zu arbeiten, die mutagene Rohstoffe enthalten. Unabhängig von der Schwangerschaft empfehlen wir bei DIPON dringend, stets die für Epoxidharze empfohlene persönliche Schutzausrüstung zu tragen und für eine ausreichende Belüftung am Arbeitsplatz zu sorgen, um eine sichere und gesunde Umgebung zu gewährleisten.

DIPON formuliert CMR-freie Epoxidharze und Epoxidharz Härter, dabei legen wir unseren gesamten Fokus auf den kompletten Verzicht sämtlicher Rohstoffe, welche auf der CoRAP oder sVHC Liste stehen. Bei Fragen zur Produktsicherheit oder Anwendung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erklärung CoRAP & sVHC.

Diese Begriffe beziehen sich auf verschiedene Kategorien von Chemikalien und deren regulatorische Einstufungen in der Europäischen Union, insbesondere im Rahmen der REACH-Verordnung (Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe):

1. sVHC (Substances of Very High Concern)

- sVHC sind Stoffe, die aufgrund ihrer besonderen Gefährlichkeit besondere Anforderungen in der EU unterliegen.

- Dazu gehören beispielsweise krebserzeugende, mutagene und reproduktionstoxische Stoffe (CMR), aber auch persistent, bioakkumulativ und toxisch (PBT) oder sehr persistent und äußerst bioakkumulativ (vPvB) Stoffe.

- Einmal als sVHC identifiziert, können diese Stoffe in den Anhang XIV der REACH-Verordnung aufgenommen werden, was bedeutet, dass ihre Verwendung in der EU beschränkt oder verboten werden kann, es sei denn, es gibt eine spezielle Genehmigung.

2. CoRAP (Community Rolling Action Plan)

- Der CoRAP-Liste enthält Stoffe, die für eine detaillierte Prüfung im Rahmen der Stoffbewertung vorgeschlagen wurden, da es Bedenken hinsichtlich ihrer Sicherheit gibt.

- Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und gibt den Behörden die Möglichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die Risiken dieser Stoffe zu kontrollieren.

3. CMR-Stoffe

- Das Akronym steht für krebserzeugend (cancerogen), mutagen (verursacht genetische Veränderungen) und reproduktionstoxisch (schädigt die Fortpflanzungsfähigkeit oder das ungeborene Kind).

- Stoffe, die als CMR eingestuft sind, werden in der Regel als besonders besorgniserregend betrachtet und können daher als sVHC identifiziert werden.

Zusammengefasst handelt es sich bei diesen Begriffen um Kategorien und Listen von Chemikalien, die in der EU aufgrund von Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt besondere Aufmerksamkeit erhalten. Ziel ist es, die Verwendung und Freisetzung dieser Stoffe zu überwachen, zu kontrollieren und gegebenenfalls zu beschränken.

Die sVHC Liste der ECHA

Link (svHC ECHA)

Die CoRAP Liste der ECHA

Link (CoRAP ECHA)

Anhand dieser Listen können Sie bei Eingabe der CAS-Nummer eines Stoffes prüfen, ob dieser auf einen der beiden Listen steht. Steht ein Stoff auf der CoRAP-Liste, so ist es eine Frage der Zeit bis dieser auf der sVHC-Liste gelistet wird.

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Die BG-Bau* gibt in ihrer Empfehlung zum Umgang mit Epoxidharzen klare Hinweise zum Schutz der Atemwege. Unabhängig von der Qualität und Zusammensetzung unserer Produkte raten wir stets, diese Empfehlungen zu befolgen.

Grundsätzlich gilt: Es sollte immer in gut belüfteten Bereichen gearbeitet werden, um die Ansammlung von Dämpfen zu vermeiden. Ist dies nicht gewährleistet oder sind Sie unsicher bezüglich der Belüftungssituation, empfehlen wir die Verwendung einer Atemschutzmaske. Gemäß der Empfehlung der BG-Bau sollte hierbei mindestens eine Maske mit einem Partikelfilter P2 verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass die Schutzmaßnahmen nicht allein auf den Atemschutz beschränkt sein sollten. Es ist ebenso wichtig, Schutzbrillen und geeignete Handschuhe zu tragen und sich strikt an unsere Produktanleitungen zu halten. Für weitere Sicherheitsinformationen empfehlen wir Ihnen, das Sicherheitsdatenblatt des jeweiligen DIPON Epoxidharzprodukts zu konsultieren.

*Die BG BAU ist eine der großen Berufsgenossenschaften in Deutschland. Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und baunahe Dienstleistungen betreuet sie mehr als 3 Millionen Versicherte, rund 584.000 Betriebe und ca. 60.000 private Bauvorhaben.

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Das kommt ganz auf das gewählte Epoxidharzsystem an. Wir empfehlen Ihnen, das Produktetikett und das Sicherheitsdatenblatt genau zu lesen oder unsere Produktspezialisten zu konsultieren, um die genauen VOC-Werte für das von Ihnen gewählte Produkt zu erfahren. Es ist wichtig zu verstehen, was genau unter dem Begriff "VOC-frei" verstanden wird.

  • VOC steht für "Volatile Organic Carbon", was flüchtige organische Verbindungen bedeutet.

Genauer gesagt sind dies organische Substanzen mit einem Siedepunkt von weniger als 255 °C. Für eine detaillierte Definition von VOC verweisen wir Sie auf die Wikipedia-Seite zu flüchtigen organischen Verbindungen.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Wahl des richtigen Produkts immer von Ihrem spezifischen Anwendungsfall und den jeweiligen Anforderungen abhängt. Unsere Experten bei DIPON stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um Sie bei der Produktauswahl zu unterstützen und all Ihre Fragen zu beantworten.

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